AFTER HOURS Gespräch mit Mine Pleasure Bouvar Wenzel

Trans*, inter* - und non-binary feindliche Tendenzen unter dem Deckmantel „genderkritischer“ Diskurse sind längst keine Randphänomene mehr – auch innerhalb feministischer Bewegungen sind sie zunehmend salonfähig. Intersektionale Allianzenbildung ist daher wichtiger denn je und so geht das Gespräch Fragen nach wie: Was bedeutet Empowerment für trans* Menschen? Wie hängen Trans* Joy, gender-affirming care und das Selbstbestimmungsgesetz zusammen? Und wieso gibt es nicht den einen Feminismus?

Diese AFTER HOURS finden in Kooperation mit Qube, einem queeren Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt aus Greifswald und dem Verein TIM* (trans* und inter* Menschen in Mecklenburg) e. V. statt.

 

Mine Pleasure Bouvar Wenzel [sie*/they] studierte irgendwas mit Kulturwissenschaftenan der Uni Hildesheim und lohnarbeitet in einem queeren Zentrum zur Gesundheitsversorgung von trans* inter* und abinären Personen. Freiberuflich arbeitet sie* als machtkritische Bildungsreferent*in zu den Schwerpunktthemen trans*Feindlichkeit und trans*Misogynie und als DJ*. Als queer-kommunistische Aktivist*in graswurzelt they sich durch Soziale Medien und analoge Netzwerke, um das Cistem zu unterwandern.

 

AFTER HOURS – nach Büroschluss öffnet das IZfG seine Türen für die beliebte Veranstaltungsreihe. Prominente und nicht-prominente Kulturschaffende, verschiedenste gesellschaftliche Funktionsträger*innen und ehrenamtlich engagierte Akteur*innen werden in loser Folge eingeladen, um ihre Arbeit zu präsentieren und darüber ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise soll für Studierende und eine interessierte Öffentlichkeit sichtbar werden, wie vielfältig sich die Verbindungen zwischen Geschlechterforschung und verschiedensten Praxisfeldern gestalten. Wir freuen uns auf regen Besuch und unterhaltsame Stunden nach Feierabend!