Disability, Gender, Race: Intersektionale Ansätze in der Comicforschung

Menschen mit Behinderungen werden vielfach nicht als vollwertige Personen mit einer komplexen, intersektionalen Identität wahrgenommen. Stattdessen gerät ihre Behinderung schnell zu einem alleinigen „Master status“ (Couser 2005: 603), der sich auf alle Aspekte ihrer Identität wie Geschlecht, Sexualität und race auswirkt und deren Wahrnehmung beeinflusst. Anhand von verschiedenen autobiographischen Comics betrachtet mein Vortrag die Konstruktion von disability aus einer intersektionalen Perspektive und geht auf das Zusammenwirken verschiedener Identitätskategorien ein.

 

Ort: Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 1

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