Queer Reading: Deutsche Literatur im Zeitalter des Paragraphen 175 (1872-1994)

Ist queere Literatur möglich, wenn Homosexualität kriminalisiert und strafrechtlich verfolgt wird? Entsteht ein eigener queerer Kanon oder weist der etablierte Kanon queere Züge auf? Was ist eigentlich Queer Reading? Und warum ist queere Literaturwissenschaft weder beliebig noch ideologisch? Diesen und anderen Fragen geht eine neue Forschungsgruppe an der Humboldt-Universität zu Berlin nach. Ihr Leiter, Prof. Dr. Andreas Kraß, wird uns nicht nur die Grundzüge des Projekts erläutern, sondern auch einen Einblick in die Praxis des Queer Reading geben.

Moderation: Felix Schmidt

 

Ort: Rubenowstr. 3, Hörsaal

Zeit: 18 Uhr c.t.

 

AFTER HOURS – nach Büroschluss öffnet das IZfG seine Türen für die beliebte Veranstaltungsreihe. Prominente und nicht-prominente Kulturschaffende, verschiedenste gesellschaftliche Funktionsträger und ehrenamtlich engagierte Akteur*innen werden in loser Folge eingeladen, um ihre Arbeit zu präsentieren und darüber ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise soll für Studierende und eine interessierte Öffentlichkeit sichtbar werden, wie vielfältig sich die Verbindungen zwischen Geschlechterforschung und verschiedensten Praxisfeldern gestalten.

Wir freuen uns auf regen Besuch und unterhaltsame Stunden nach Feierabend!