Aktuelles

Workshop "Die Regierung der Prekären"

In der aktuellen Debatte um die politischen Dimensionen prekärer Arbeitsverhältnisse (Robert Castell) und Formen prekären Lebens (Judith Butler) hat Isabell Lorey mit ihrer 2015 ersschienen Studie "Die Regierung der Prekären" einen neuen theoretischen Zugang formuliert.

Lorey legt den Fokus ihrer Untersuchung auf die Handlungsmacht der Prekären und fragt, welche Folgen sich für unser Politikverständnis ergeben, wenn wir prekär zu sein nicht (allein) als negativen Zustand der Beraubung von Sicherheit, sondern als Bedingtheit menschlichen Lebens verstehen. Der Workshop wird anhand ausgewählter Passagen aus "Die Regierung der Prekären" sowohl Ansätze einer neuen Theorie der Prekarisierung diskutieren als auch aktuelle politische Praktiken des Umgangs mit dem Prekärsein vorstellen.

Der Workshop findet von 14-16 Uhr im Seminarraum (Erdgeschoss) des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs statt. Um Anmeldung wird unter izentrum(at)uni-greifswald(dot)de gebeten.

Ein öffentlicher Abendvortrag von Isabell Lorey zum Thema "Präkarisierung und (queere) Schulden" findet um 18:30 Uhr im Konferenzraum des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs statt.

Moderation: Dr. habil. Heide Volkening

Geschlechterforschungskolloquium "Gender im Fokus"

Am 17.11. veranstaltet das IZfG bereits zum vierten Mal von 10-17 Uhr das Geschlechterforschungskolloquium "Gender im Fokus". Erneut werden wir über aktuelle Forschungsprojekte im Bereich der Gender Studies diskutieren. Da die Veranstaltung im Seminarraum des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs stattfindet, bitten wir um Teilnahmeanmeldung unter izentrum(at)uni-greifswald(dot)de.

10:00 - 10:10 Uhr Begrüßung

10:10 - 10:50 Uhr „Wie handeln Frauen im Parlament?“ - Jochen Müller (Politikwissenschaft)

10:50 - 11:30 Uhr „Die Architektur des digitalen Antifeminismus“ - Mark B. Bibbert (Soziologie)

11:30 - 12:10 Uhr „Sexismus an Hochschulen - ein Diskussionsimpuls“ - Berit Glanz (Skandinavistik)

13:10 - 13:50 Uhr "Wirklichkeit - Identität - Sprache. Zur methodischen Umsetzung konstruktivistischer Fragestellungen" - Anne Diehr (Germanistische Sprachwissenschaft)

13:50 - 14:30 Uhr „Über die Geschlechterimplikationen der aerostatischen Wissenspoetik um 1800“ - Alexandra Brandt (Vergleichende Literaturwissenschaft)

15:00 - 15:40 Uhr „Verwandtschaft, Genealogie, Geschlecht - Die fehlenden Mütter in F.M. Dostoevskijs „Bratja Karamazovy“ (1880)“ - Slata Kozakova (Vergleichende Literaturwissenschaft)

15:40 - 16:20 Uhr „Hysterisches Erzählen - Freud und Stifter“ - Rebecca Herda (Vergleichende Literaturwissenschaft)

Das neue Kommentierte Vorlesungsverzeichnis des IZfG ist da!

Die Lehrveranstaltungen von Frau Prof. Dr. Rothkoegel am Institut für Slawistik fangen erst am 23.10. an. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an das Institut für Slawistik.

Hier geht es zum Link des zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung

IZfG Veranstaltung "Gender Studies. Perspektiven - Ziele - Kritik" bei DRadio Wissen

Für alle, die im letzten Sommersemster nicht in Greifswald bei der IZfG Veranstaltung im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald "Gender Studies. Perspektiven - Ziele - Kritik" dabei sein konnten. Die Grundsatzdiskussion zum Thema "Wozu Gender Studies" zwischen Stefan Hirschauer und Sabine Grenz, moderiert von Hedwig Richter, Peter C. Pohl und Christian Suhm, gibt es für alle am 11.02.2017 um 18.05 Uhr bei DRadio "Wissen" im Hörsaal zum Nachhören.

Um die gewachsene Diskussion historisch zu untermauern und zu vertiefen, wird der Vortrag von Prof. Karin Hausen "Geschichte, Geschlecht, Gender", der zwei Tage zuvor ebenfalls im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald zu erleben war, online von DRadio Wissen zur Verfügung gestellt werden.

Danach stehen die Beiträge unter dradiowissen.de/hoersaal online zur Verfügung.