MJGV MV

Seit dem Herbst 1996 sind die Gender Studies auch im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft an einer akademischen Institution installiert: Im November jenes Jahres gründeten WissenschaftlerInnen und Studierende der Universität Greifswald das Interdisziplinäre Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien (IZfG) an der Philosophischen Fakultät.

Die Arbeit des IZfG wird größtenteils von der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald sowie aus Mitteln des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie der Stiftung des Alfried Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald finanziert.

Das IZfG versteht sich als eine wissenschaftliche und (hochschul-) politische Einrichtung. Geschlecht soll als handlungsleitende Erkenntniskategorie in den Bereichen der Forschung, Lehre und (Wissenschafts-) Politik verankert werden. Das Zentrum will dem praktizierten Verschweigen geschlechtlich divergierender Zugangsmöglichkeiten zu wissenschaftlichen Arbeitsbereichen entgegenwirken.


Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung in der Trägerschaft der Stiftung Alfried Krupp Kolleg Greifswald. Das Kolleg widmet sich herausragender Forschung und realisiert Projekte, die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit fördern.

Im Zentrum des wissenschaftlichen Programms des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald steht die Einladung von Forschenden zu Aufenthalten in Greifswald im Rahmen des Alfried Krupp Fellows-Programms. Darüber hinaus organisiert das Kolleg wissenschaftliche Vorträge, Tagungen, Symposien und Sommerschulen und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs durch das "Junge Kolleg Greifswald".

 


STRAZE

Die STRAZE ist ein Ort für Theater, Politik, Musik, Film, Literatur und Party. Es gibt Raum für Initiativen, Vereine, Werkstätten, offene Gemeinschafts­büros. Das Haus ist offen für spontane Ideen und lokale Bedürfnisse


"InkE – Inklusive Exzellenz in der Medizin"

Geschlechteraspekte in der medizinischen Forschung

Das InkE-Projekt ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt der Universität Greifswald und der Universitätsmedizin Greifswald. Das Projekt hat sich zum Ziel gemacht, Geschlechteraspekte stärker in der medizinischen Forschung einzubeziehen, und richtet sich damit insbesondere an Wissenschaftler*innen in der frühen Karrierephase. 

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle und ist abgesehen von der Relevanz für das InkE-Team auch ein Anliegen. Durch verschiedene Veranstaltungen werden Räume geschaffen, in denen sich Forschende unterschiedlicher Disziplinen austauschen können, um so auch Aspekte wie soziokulturelle Faktoren, unterschiedliche Geschlechterrollen und die Beziehung zwischen Ärzt*innen und Patient*innen, stärker in den Fokus der medizinischen Forschung zu rücken. 

Außerdem entsteht im Rahmen des Projektes ein vielfältiges Angebot aus einmaligen und regelmäßigen Formaten, darunter:

  • eine Vortragsreihe im Wintersemester
  • thematisch wechselnde Workshops
  • regelmäßige Journal Clubs
  • Summer Schools
  • der InkE-Podcast „Unbehandelt? Geschlecht in der Medizin“
  • Individuelle Forschungsberatung sowie Workshops nach Bedarf

Für weitere Informationen besuchen Sie gerne die Webseite des InkE-Projekts.

 

 

Das Verbundvorhaben "Inklusive Exzellenz in der Medizin (InkE)" der Universitätsmedizin Greifswald und der Universität Greifswald wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt unter den Förderkennzeichen 01FP23G10A und 01FP23G10B gefördert.


Baltic Peripeties. Narratives of Reformations, Revolutions and Catastrophes

"Baltic Peripeties. Narratives of Reformations, Revolutions and Catastrophes” is an international research training group established in April 2021 by three universities in the Baltic Sea region – Greifswald, Tartu and Trondheim. At the research training group, doctoral researchers and senior scholars inquire about narrative constructions of the Baltic Sea region in an interdisciplinary network with the help of the concept of “peripety