"InkE – Inklusive Exzellenz in der Medizin"
Geschlechteraspekte in der medizinischen Forschung


Das InkE-Projekt ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt der Universität Greifswald und der Universitätsmedizin Greifswald. Das Projekt hat sich zum Ziel gemacht, Geschlechteraspekte stärker in der medizinischen Forschung einzubeziehen, und richtet sich damit insbesondere an Wissenschaftler*innen in der frühen Karrierephase.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle und ist abgesehen von der Relevanz für das InkE-Team auch ein Anliegen. Durch verschiedene Veranstaltungen werden Räume geschaffen, in denen sich Forschende unterschiedlicher Disziplinen austauschen können, um so auch Aspekte wie soziokulturelle Faktoren, unterschiedliche Geschlechterrollen und die Beziehung zwischen Ärzt*innen und Patient*innen, stärker in den Fokus der medizinischen Forschung zu rücken.
Außerdem entsteht im Rahmen des Projektes ein vielfältiges Angebot aus einmaligen und regelmäßigen Formaten, darunter:
- eine Vortragsreihe im Wintersemester
- thematisch wechselnde Workshops
- regelmäßige Journal Clubs
- Summer Schools
- der InkE-Podcast „Unbehandelt? Geschlecht in der Medizin“
- Individuelle Forschungsberatung sowie Workshops nach Bedarf
Für weitere Informationen besuchen Sie gerne die Webseite des InkE-Projekts.
Das Verbundvorhaben "Inklusive Exzellenz in der Medizin (InkE)" der Universitätsmedizin Greifswald und der Universität Greifswald wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt unter den Förderkennzeichen 01FP23G10A und 01FP23G10B gefördert.


Vortragsreihe: "Geschlechteraspekte im Blick"
Die diesjährige Vortragsreihe „Geschlechteraspekte im Blick“ des Projekts „Inklusive Exzellenz in der Medizin (InkE)“ beschäftigt sich mit Praxis und Herausforderungen einer geschlechtersensiblen Forschung.
Wissenschaft und Forschung sind gefordert, ihre Arbeit auf die Bedarfe aller Menschen auszurichten und in den Blick zu nehmen, dass die Ergebnisse unterschiedliche Konsequenzen für die verschiedenen Geschlechter haben können. Aber was bedeutet es überhaupt, Geschlechteraspekte adäquat zu berücksichtigen? Wie sieht eine geschlechtersensible Forschungspraxis aus und was bedeutet dies für Forschungsfrage, Forschungsdesign, -methoden und nicht zuletzt auch für den Forschungsgegenstand?
Beiträge im Wintersemester 2026/27 kommen aus den Fachbereichen Data Science, Gefäßchirurgie, Gender Studies, Geschichte, Neuropädiatrie, Medizininformatik, Neuere Deutsche Literatur, Participatory AI, Psychologie und Soziologie.
Vorträge finden mittwochs von 15-16 Uhr auf Zoom statt.
Details und Anmeldung finden sich auf der Seite der Graduiertenakademie. Die Anmeldung erfolgt über die Online-Anmeldung der Graduiertenakademie
