Die französische Autorin und Philosophin Hélène Cixous gilt als zentrale Stimme der écriture féminine. Ihre poetisch-philosophische Essays prägen seit den 1970er Jahren feministische Theorie und Literaturwissenschaft, sind aber bis heute nur in Auswahl auf Deutsch verfügbar. Der Berliner Parrhesia Verlag plant nun die Übersetzung und Herausgabe bislang unerschlossener Texte, darunter frühe Schlüsseltexte wie "Sorties" und "La venue à l'écriture" ebenso wie späte Essays aus den 1980er Jahren. In Greifswald stellen Verlegerin Katharina Wicht, Literaturwissenschaftlerin Johanna Daether und die Übersetzerin Esther von der Osten das Projekt vor, lesen aus ersten Übertragungen und sprechen über die Herausforderungen und Chancen, Cixous' Sprache und Denken neu zugänglich zu machen.
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AFTER HOURS – nach Büroschluss öffnet das IZfG seine Türen für die beliebte Veranstaltungsreihe. Prominente und nicht-prominente Kulturschaffende, verschiedenste gesellschaftliche Funktionsträger und ehrenamtlich engagierte Akteur*innen werden in loser Folge eingeladen, um ihre Arbeit zu präsentieren und darüber ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise soll für Studierende und eine interessierte Öffentlichkeit sichtbar werden, wie vielfältig sich die Verbindungen zwischen Geschlechterforschung und verschiedensten Praxisfeldern gestalten.
Wir freuen uns auf regen Besuch und unterhaltsame Stunden nach Feierabend!
Hier gehts zu den letzten AFTER HOURS.
