Im Mittelpunkt des Vortrags steht die kritische Analyse, wie (post-)koloniale Machtstrukturen und eurozentrische Narrative weiterhin Bildungsprozesse und die Produktion von Wissen beeinflussen. Ausgehend von der Annahme, dass Wissen nicht neutral ist, sondern durch soziale, politische und historische Kontexte geprägt wird, werden alternative Ansätze vorgestellt, die marginalisierte Stimmen und Erfahrungen in den Vordergrund rücken. Die schwarzfeministische Perspektive erweitert diesen Rahmen, indem sie intersektionale Fragestellungen – etwa die Verflechtung von Rassismus, Sexismus und weiteren Diskriminierungsformen – konsequent in die Analyse einbezieht. Ziel des Vortrags ist es, die Bedeutung von Dekolonisierung in Bildungsinstitutionen und der Wissenschaft zu betonen und aufzuzeigen, wie Empowerment und gerechtere Formen der Wissensproduktion möglich werden. Der Vortrag lädt dazu ein, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen, und eröffnet einen Raum für die Diskussion über transformative Bildungspraktiken.
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